Wir über uns

Ein paar Anmerkungen zum seglerischen Lebenslauf

Seit 1968 segeln wir gemeinsam:

Unsere Segelreviere

Zuerst Ostsee, später Nordsee, 1987-1990 Englischer Kanal und Biskaya. 1991-1995 wieder Ostsee. 1999-2006 ganzjähriges Blauwassersegeln Atlantik, Pazifik, Indischer Ozean. 2007-2010 Mittelmeer, 2011 Atlantik, Englischer Kanal und Nordsee zurück nach Hause. Seitdem zufriedenes Segeln in Ost und Nordsee.

Unsere Ausbildung

Ab 1971 gemeinsam Segelschein BR, Sportbootführerschein und BK, parallel dazu Funksprechzeugnisse und learning-by-sailing in  jedem Jahresurlaub. 1979/1980 wieder gemeinsam  Seefahrtsschule Hamburg zum Erwerb unserer Hochseeschiffer Zeugnisse. 1998 und 2000 Amateurfunk Zulassung.

Unsere Boote

Von 1971-1984 Charter. Ab 1985 bis 1996 HANSEAT 33 Racing (Ex Hanseat, Ex Löwe) als erstes eigenes Boot. 1996 Kauf SUN ODYSSEE 42.2 (Messeboot). 1997 ins Wasser, unser Boot bis heute.

Unser System

SUBEKI ist eigentlich ein „skipperloses“ Boot, wenn der Skipper grundsätzlich das Ruder hat und die „Crew“ nur auf seine Anweisung tätig wird. Da wir beide nach vielen gemeinsamen Segeljahren wissen, was zu tun ist, hat bei uns derjenige das Sagen, der „am dichtesten am Problem dran ist“, oder „die Sache machen muss“. Dazu brauchten wir weder einen Kapitän (master next God) noch einen Schiffsrat.

Christian erledigt dabei vorzugsweise Arbeiten an Bord, die auch körperliche Kraft erfordern können, wie Winschen, Vorschiffsarbeit, Anlegen, Ankern, Beiboot; Sybille hat dabei das Ruder, auch ist sie für die Navigationsplanung verantwortlich. Diese Rollenaufteilung hat sich nicht nur bei uns, sondern auch bei vielen anderen Langfahrtseglern bewährt und ist bei Weltumseglern Standard.

Siehe auch Bobby Schenk „Ich hab‘ da mal ne Frage – for Ladies only (04)  https://www.bobbyschenk.de/karlkoch/lady04.html

 

Unsere Bewertung

Wir bereuen nichts und haben alles genossen. Auch die Zeit als Charterer, in der wir viel gelernt haben, besonders aber die 13 Jahre, in denen unsere Kinder auf unserem ersten Boot „aufwuchsen“ und in denen wir (segelnde) Freunde fürs Leben fanden.

Auch unsere Weltumsegelung war kein Egotrip. Im Gegenteil unser „Mikrokosmos SUBEKI“ war immer eingebettet in die supranationale Gemeinschaft der Blauwassersegler.

 

Diese Reise (und ihre Vorbereitung) war das Beste, was wir je unternommen haben!

 

Was wir unter guter Seemannschaft verstehen und zu beherzigen versuchen:

 

Gute Seemanschaft erfordert
– die eigenen, persönlichen Fähigkeiten,
– die der Crew als Ganzes
– sowie des Bootes richtig d. h. realistisch einzuschätzen und danach zu handeln.

Gute Seemannschaft schließt damit ein, sich darüber im Klaren zu sein, was man selbst, Crew oder Boot (vielleicht noch) NICHT KANN!

Gute Seemannschaft verlangt, wenn immer möglich, RESERVEN zu bilden, je nach Lage und Unternehmung, an:
Zeit,
Wassertiefe,
Leeraum 

Zu guter Seemannschaft gehören ausgewählte Ersatzteile an Bord und vorbereitete Notlösungen; auch, sich unterwegs unter dem Motto „was mache ich, wenn …“ Gedanken zu machen: z. B. wie man das Boot bei Ausfall des Motors, Unfall des Partners, einem navigatorischen Blackout handhaben kann.

Man darf nie vergessen, dass Glück KEIN seemännisches Organisationsmittel ist, sondern der Daumen, den der Liebe Gott manchmal unaufgefordert dazwischen hält!

Warum heißt unser Boot SUBEKI ?

Unser Schiffsname SUBEKI entstand aus den ersten zwei Buchstaben der Vornamen unserer Töchter Bettina, Kirsten und Susanne. Die Anfangssilben wurden mehrfach durcheinander gewürfelt und nach Klang bewertet. Das Akronym SuBeKi hat gewonnen.

Nach der dritten Bemerkung von anderen, weitgereisteren Yachties SUBEKI bedeute etwas auf Japanisch, gingen wir der Sache nach als wir in Tasmanien eine nette japanische Dame trafen. Sie erklärte uns, SUBEKI bedeute soviel wie: „Do it, do it now!“ und machte uns eine schöne Kaligraphie mit ihrem Stempel. Damit schloss sich der Kreis, zum ersten Weltumsegler Boot, das wir vor Jahren, 1988, in Antwerpen bewundert hatten. Sein Name war schlicht: „Do It“. Von da an hatten wir das immer als Aufforderung verstanden.

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Unser Boot

und seine Blauwasser Ausrüstung